Silent Voices - Building Up The Apathy
Schon seit über zehn Jahren sind die Finnen am Werkeln und legen hier jetzt schon ihr viertes Album vor. Knappe sechzig Minuten Spielzeit zeigt der Player an, allerdings verzeichnet das Booklet nur acht Songs, hmm... Also, Hefte raus, Klassenarbeit, flugs den Rechenschieber gezückt, 60 geteilt durch acht, gibt unterm Strich... genau: zu viel!!! Bereits der erste Song bringt es auf knappe zehn Minuten. Nicht dass die Herren irgendwie schlecht wären, ich kann halt nur leider prinzipiell nix mit Bands wie z.B. Dream Theater anfangen. Fans dieser Mucke können getrost zugreifen, Sound ist fett, Songwriting und Instrumente werden beherrscht und der Sänger braucht sich wahrlich nicht zu verstecken. Manchmal wird´s dann sogar etwas härter, als im Genre üblich, „Corridors“ legt z.B. mit nem fetten Riff los, hält dann aber doch nicht, was es verspricht. Es gibt aber eben leider auch massig Soli, gerne auch mal vom Keyboarder, der Sänger plustert sich auch immer mal wieder stolz zum Vibrato und schwingt sich in höhere Tonlagen auf und mir sind die Songs auch eindeutig zu lang. (tj)




