Bloodshot - Ultimate Hatred
Das Belgien musikalisch immer ein paar Bands hervorbrachte, die straight nach vorne gehen und einem die musikalische Faust ins Gesicht donnern, dürfte bekannt sein. Bloodshot reihen sich hier ein und legen noch nen Zahn zu, in Sachen „brettern“. Der Gesang wirkt schon sehr Death-Metal-lastig, was aber ideal ist, um die Musik nur zu unterstreichen und wenigstens ein wenig Eigenständigkeit zu bewahren. Man muss jetzt nicht erwarten, dass das musikalische Rad neu erfunden wurde, aber es macht schon Laune, sich das von Alan Doughes gemasterte Album zu Gemüte zu führen. Hatte dieser doch schon bei Hatebreed und Shadows Fall seine Finger im Spiel. Abgesehen vom Gesang sind auch Parallelen zu Hatebreed vorzufinden. Auf Dauer gesehen wird aber Alles langweilig, was auch hier der Fall ist. Musik ist bekannt und stellenweise schon übersättigt und nur der Gesang, der wie schon oben erwähnt eher dem Death-Metal zu zuschreiben ist, reißen auch keinen mehr vom Hocker. Soll nun nicht heißen, dass das Album schlecht gemacht ist, keinesfalls, aber genug ist genug und man wünscht sich doch wieder etwas Neues auf dem Musikmarkt, welches seine Daseinsberechtigung hat. Wäre dieses Album vor 2 Jahren erschienen, wäre die vorliegende Kritik sicher positiver ausgefallen. Aber da waren die Herrschaften auf Tour und man fand keine Zeit, sich den Aufnahmen zu widmen. Dies sind leider die Ergebnisse, die man nach 9 Songs vorzeigen kann. Nett, aber sicher kein Pflichtkauf und nur den Herrschaften zu empfehlen, die sich am Metalcore immer noch nicht satt gehört haben. (pk)




