Rising Tide - Drift Away
Die aus dem niederländischen Roermond kommenden Old-School Hardcoreler Rising Tide geben auf ihrer in Eigenregie veröffentlichten Debut-CD „Drift Away“ ganz schön Gas. Bevor man unter dem Namen Rising Tide zusammen fand, war man bereits einige Jahre als Above The Struggle aktiv. Auf der Platte stehen zehn Songs, von denen der letzte das Anthrax Cover „Indians“ ist. Die anderen neun Songs sind im Regional bekannten Sonic Sound Studio in Viersen (auch Settle The Score, Drift, Luca Brasi) aufgenommen worden und recht ordentlich produziert. Rising Tide spielen zeitgemässen Hardcore mit häufiger vorkommenden Old-School und melodischeren Gitarren Parts. Dazu gibt`s harte Mosh-Parts. Soundtechnisch klingt das teilweise recht metallisch und angenehm frisch. Sänger Joris erinnert ein wenig an eine etwas „gegrowltere“ Version von Lou Koller. Tempomässig bewegt man sich im oberen Mid-Tempo-Bereich mit vereinzelten Ausbrüchen nach unten und häufiger auch nach oben. Etwas mehr Arschtritt hätte dem Album jedoch gut getan, denn über die gesamte Strecke kommt hier und da ein bisschen Langeweile, besonders bei den melodischen Parts, auf. Beim hören von „Drift Away“ merkt man relativ schnell, das die Herren nicht erst seit gestern Musik machen. Wer der Band eine Chance geben möchte kann die Scheibe für schlappe fünf Euro plus Porto bei der Band bestellt werden. Desweiteren kann man einige Songs von deren Homepage downloaden. (mo)




