The Project Hate MCMXCIX - Armageddon Death March
Jesses, beim Einlegen fällt erst mal der Umfang auf: gerade mal acht Songs, aber trotzdem fette 65 Minuten Spielzeit und Ihr fixen Zahlenjongleure wisst dann jetzt auch schon, dass hier meist locker die Achtminutengrenze geknackt wird. Einige der Elemente von TPH (man verzeihe mir die Abkürzung...) sprechen deutlich für die Eingruppierung in Richtung Death Metal, wie z.B. die Growls von Sänger Jörg Sandström, das Drumming und oft auch das Riffing. Hinzu kommen aber Keyboards, sirenenhafter Frauengesang und noch ein paar moderne Ingredienzien mehr. Und bei wems jetzt beim Namen des Sängers schon in den Synapsen geklingelt hat, ja, das ist der, der die ersten drei Grave Alben „eingesungen“ und auch lange bei Entombed am Bass gestanden hat. Überhaupt ist hier die reinste Allstar-Truppe am Werkeln, Musiker von 2 Ton Predator, God Among Insects, Evergrey und Produktion von Dan Swanö in dessen Square One Studio. Das ist ein interessantes Album, das einem sicherlich nicht sofort ans Herz wächst, das aber Qualitäten hat und ein Grower ist. Für wen die Sängerin also keine unüberwindbare Hürde ist, der sollte ruhig mal ein Ohr riskieren, denn der Band ist die Fusion aus klassischen und modernen Elementen hier wirklich gut gelungen. (tj)




