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Dir En Grey - Withering to Death

Label: Gan-Shin Records  •  Genre: Visual Kei  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  Dezember 2005

Und wieder eine interessante Visual Kei-Veröffentlichung auf Gan-Shin Records. Nachdem das Label vor kurzem schon Hyde und MUCC nach Europa brachte, legen sie nun mittels Dir En Grey nach. Und die sind so was wie die Überväter des Genres. Ihre Geschichte beginnt 1997 und wird schnell von riesigen Erfolgen gesäumt, schon knapp ein Jahr nach ihrer Gründung schafften sie es z.B. als erste japanische Independantband die BudoKan Halle mit 8000 Zuschauern auszuverkaufen. Und nachdem sie nicht nur in Japan, sondern auch in benachbarten asiatischen Ländern wie Taiwan, China und Korea zu gefeierten Superstars avancierten, nahmen sie im Frühjahr 2005 ihr nächstes Ziel in Angriff: Deutschland. Ohne eine einzige Anzeige, ohne ein Plakat, ohne Flyer und ohne sonstige Medienpromotion verkauften sie die Berliner Columbiahalle in 72 Stunden aus. Die Werbung für dieses Show lief alleine über Ankündigungen im Internet – wohlgemerkt war zu diesem Zeitpunkt auch noch kein Album der Band in Deutschland veröffentlicht. Und auch wenn beim reinen Hören die wichtige visuelle Komponente der Band fehlt, so bietet sie auch ohne Show einiges. Musikalisch ist das Ganze nur schwer auf einen Nenner zu bringen, aber soviel ist sicher: sie benutzen jede Menge Gitarren. Die decken aber, ähnlich wie die Stimme von Sänger Kyo, eine immense Bandbreite ab. Einerseits wuchtiges New Metal Riffing, ab und an fieses Slipknot-Gebretter, dann wieder filigranes Picking, flächige Akkorde oder auch interessante Sounds und andererseits sogar Hard Rock-artiges. Bei den Vocals reicht das dann von melodischem Gesang über Gebrüll, Growls bis hin zum Kopfstimmeneinsatz. Textlich ist das meiste auf japanisch mit eingestreuten englischen Zeilen. Teilweise treffen diese Welten in einem Song aufeinander, d.h. ein Song wie z.B. „Saku“ haut ca. eine Minute derbe auf die Slipknot-Kacke und kommt dann nach einer Minute mit einem wunderbar melodischen J-Pop-Refrain um die Ecke, den man so schnell nicht mehr los wird. Um das aufwändige Booklet und die gesondert beigelegten deutschen (!) Texte zu fassen, kommt das Album in einer speziellen, etwas dickeren, CD-Hülle. Anfang 2006 gibt´s wohl wieder Konzerte, sollte man sich ruhig mal anschauen! (tj)

Helldriver Magazine Und wieder eine interessante Visual Kei-Veröffentlichung auf Gan-Shin Records. Nachdem das Label vor kurzem schon Hyde und MUCC nach Europa brachte, legen sie nun mittels Dir En Grey nach. Und die sind so was wie die Überväter des Genres. Ihre

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: It Withers And Withers (DVD), 2006 (tj)
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