Shattered Realm - From The Dead End Blocks Where Life Means Nothing
Stumpf ist Trumpf. Das muss wohl der Wahlspruch von Shattered Realm sein. So erheben die Jungs auch in keinster Weise den Anspruch originell oder abwechslungsreich zu klingen. Geboten wird prolliger hau drauf Hardcore der stumpfen Sorte. Es wird viel gemosht, Slayer zitiert und gebrüllt was die Stimmbänder hergeben. Extrem ausgelutscht und ideenlos, das Ganze. Aber das ist der Band sicher selbst bekannt und es war bestimmt auch nicht der Sinn der Herren besonders innovativ zu klingen. Dennoch findet Sound dieser Art immer noch zahlreiche Hörer. Mit etwas gutem Willen kann man der Band doch noch eine positive Entwicklung attestieren. Das neue Album klingt insgesamt wesentlich tighter und überzeugender als unsägliche das Alveran Debüt „Broken Ties...Spoken Lies“. Bei einzelnen Moshparts kommt richtig Stimmung auf und verglichen mit einigen Genrekollegen aus Belgien kommen die Jungs gar nicht so schlecht weg. Die Produktion konnte ein gutes Stück kraftvoller sein und dem Shouting von Joe Hardcore (..der nennt sich wirklich so) fehlt jegliches Charisma. Um das Fass voll zu machen sei noch die magere Spielzeit von 21 Minuten erwähnt, was in diesem Fall eigentlich gar nicht so schlecht ist. Insgesamt fallen mir also doch mehr negative als positive Aspekte ein. Wer prolligen Hardcore braucht wie die Mimi den Krimi kann es, nachdem er sich Platten wie die letzte Hoods schon zugelegt hat, getrost auch mal mit Shattered Realm einlassen. (rg)




