Clawfinger - Hate Yourself with Style
Oh Mann, manche Bands geben aber auch echt keine Ruhe. Die Überraschung war ja schon groß überhaupt nochmal ein Album von den Jungs im Briefkasten zu haben, denn das Vorgängeralbum “Zeros & Heroes†war schon recht belanglos. Als ich dann aber das Label gesehen habe, war ich aber doch neugierig. Clawfinger bei Nuclear Blast! Würde die Band ähnlich wie z.B. die Deutschen Crossover-Helden Such A Surge, ihr härtestes Album ever aufnehmen? Mit nichten! Hier ist nach wie vor alles beim Alten, auch das sechste Album bringt nichts wirklich Neues und ist dazu über weite Strecken auch noch einfallslos, langweilig und anstrengend. Der Albumtitel ist ja an sich recht cool, der dazugehörige Track aber einfach nur erschreckend schlecht. Von den elf enthaltenen Songs ist gerade mal „Hypocrite“ halbwegs erträglich und den haben sie mit seinem Prong-Riffing schlauerweise fast ganz am Schluss versteckt. Ach ja „Without a Case“ geht auch noch, der ist sogar mal mit rockigerem Riffing ausgestattet und kommt mit weiblichen Back-Up-Vocals daher, reißt das Album aber auch nicht raus. Bei diesem Album hat die Band scheinbar erstmals komplett selbst komponiert, aufgenommen und produziert und das hätten sie auch mal lieber jemand machen lassen sollen, der das richtig gut kann. Die Snare und das gesamte Schlagzeug klingt kraftlos und dem ganzen Sound fehlt es deutlich an Eiern, sprich Bass. Such a Surge spielen ja nächstes Jahr ihre Abschiedstour... (tj)




