Triggerfinger - dto.
Es sind doch immer wieder de einfachen Sachen die für direkten Genuss sorgen. Beim Essen ist das manchmal einfach auf den Punkt gekochte Pasta mit einem guten Olivenöl. Im Fall der Belgier Triggerfinger ist das die klassische Trio-Besetzung in Verbindung mit dem charakteristischen Gesang von Ruben Block. Nichts, was die drei auf diesem Album verewigt haben, erfindet das Rad neu oder lässt einen ungläubig mit offenem Mund eher unschlau in die Gegend starren. Was hier überzeugt ist die Direktheit mit der die Jongens zu Werke gehen. Manchmal ist das Endergebnis eben größer als die Summe der Zutaten. Vielleicht am ehesten mit Drive und Schnauze der Queens of the Stone Age zu vergleichen, rocken sich die drei äußerst mitreißend durch die zehn Songs ihres Debuts und man ist überrascht, wie schnell sie einen schon im Sack haben und zum Mitwippen bringen. Cooles Cover auch. (tj)




