Reviews 
Review-Filter öffnen
Label: PIAS / Rough Trade •
Genre: Trip Industrial • Wertung: 6 / 7 • User-Wertung: keine

Der Opener „Opposite Direction“ zwingt einen, ja stößt einen quasi mit der Nase auf Parallelen zu Massive Attack. Trippige Beats und eine wunderschöne Frauenstimme deuten in die Richtung, gleichzeitig sind die Beats irgendwie (dr)eckiger und der zweite Gesang erinnert dann eher an Thom Yorke. Der zweite Song „Operated On“ verbietet es dann schlicht die Band zu sehr mit anderen Acts ...
mehr
Label: Monkey / Broken Silence •
Genre: Elektro-Gothicmetal / Dark Wav • Wertung: 4 / 7 • User-Wertung: keine

Die Schweizer, ein lustiges Völkchen. Nicht nur mit ihrem Bankgeheimnis haben sie es sehr eigen auch musikalisch läuft da einiges anders. Zumindest bei Mastermind Michael Sele und seiner Band The Beauty Of Gemina. Ich kenne einige Bands, die Elemente von EBM, Industrial, Gothic, Pop und meinetwegen Techno in sich vereinen, bei den anderen Bands vermischt sich das aber in den ...
mehr
Label: Unformatted Records •
Genre: (New) Metal • Wertung: 2 / 7 • User-Wertung: keine

Der Opener „Rock The Nation“ beginnt erst mal wie ein Machine Head-Song, tendiert dann eher in Richtung Ektomorf, also Soulfly und streut noch ein paar New Metal-Elemente ein. Der Kurs wird dann mit den folgenden Songs in etwa beibehalten, bis Sänger Daniel Kuhlemann, dessen Shouts als ganz passabel durchgehen, der bei cleanen Passagen aber deutliche Schwächen aufweist, bei „Wanna Be ...
mehr
Label: SPV / Synthetic Symphony •
Genre: Industrial • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

Fear Factory, Nine Inch Nails, Pitchshifter, Marilyn Manson, Ministry und sogar Rammstein, alles was sich hete irgendwie Industrial nennt, bezieht und bedient sich mehr oder weniger auf Skinny Puppy aus Vancouver, die den heutigen Industrialsound und –begriff seit nunmehr fünfundzwanzig Jahren mitgeprägt haben. Passend zum verstörenden Sound kommt das Coverartwork vom bekannten Surrealisten Manuel O´Campo. „Mythmaker“, das 13. (in Worten: ...
mehr
Label: 4AD / Beggars Group •
Genre: diverse • Wertung: 5,5 / 7 • User-Wertung: keine

Immer wenn man denkt, dass es mit kreativen Ideen für Compilations vorbei ist, kommt doch wieder jemand mit einer wirklich neuen Idee ums Eck. Ein englisches Kunstprojekt beispielsweise, das die Flucht der Israeliten vor den Ägyptern behandelt und nachstellt und die biblischen zehn Plagen thematisiert – klingt komisch? Ist aber erstaunlich faszinierend und prominent besetzt. Zehn Künstler haben sich je ...
mehr
Label: Nuclear Blast •
Genre: Modern Metal • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

Was ein Ritt! Früher gerne im Fahrwasser von Fear Factory und Meshuggah dümpelnd, schwimmen sich die Dänen mit dem viel beschworenen dritten Album frei und liefern ein mächtiges, modernes Metal-Album ab. Die Umbesetzungen waren offenbar kein Nachteil und besonders Guillaume Bideau, der neue Mann am Mikro (ehemals Sänger der französischen Vorzeige NeoThrasher Scarve), überzeugt auf der ganzen Linie. Kraftvolle Shouts ...
mehr
Label: Cement Shoes Records •
Genre: Modern Metal • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Die Band kennt man hier am ehesten durch ihre Beiträge zu diversen Mainstram-Kinofilmen, bzw. den entsprechenden Compilations; sie waren u.a. auf den „Queen Of The Damned“- und „The Blair Witch Project“-Compilations vertreten. In den Vereinigten Staaten ist die Band seit ein paar Jahren sehr erfolgreich, dort kam „The Shadow Line“ auch schon im Sommer 2006 auf den Markt, die Band ...
mehr
Label: Tabu Recordings •
Genre: Doom • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

Als „Most Depressing Band In The World“ wurden sie einst betitelt und sie prägten ihren eignen Doombereich, genannt „Funeral Doom“. Was schon fast makaber zu nennen ist, hat die Band in den letzten Jahren doch gleich zwei verstorbene Musiker zu kompensieren. Auf ihrem mittlerweile dritten Album kehrt die Band ihrer bisherigen Stimme, der opernnahen Hanne Hukkelberg, den Rücken und präsentiert ...
mehr
Label: Roadrunner •
Genre: Gothicrock / Popmetal • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Bei der polnischen Band Delight treffen poppige, streckenweise sphärische Vocals auf straighte Riffs, die meist im Bereich Modern Rock / New Metal wildern und von etwas Elektrogezirpse begleitet werden. Die Band gibt es wohl schon satte neun Jahre, hat es in ihrem Heimatland längst zu flächendeckender Bekanntschaft gebracht und wills nun auch außerhalb der eignen Landesgrenzen wissen. Was einst als ...
mehr
Label: Vagrant / PIAS •
Genre: Emo • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

Ursprünglich ja schon für Ende Oktober 2006 geplant, gibt´s dann eben jetzt Ende Januar 2007 Resteessen im Hause Alkaline Trio. Aber von nem feinen Essen, schmecken dann sogar die Reste noch prima. Und es wird ja auch einiges geboten: Satte 22 Tracks finden sich auf der CD, zusammengesetzt aus diversen Compilation-Beiträgen, B-Seiten, Bonustracks internationaler Veröffentlichungen und sogar drei neue Live-Songs ...
mehr
Label: Shiver Records •
Genre: Death-Metal • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

Bei „Atrocities“ handelt es sich bereits um den 3. Output der belgischen Ordeal. Man macht das, was man kann. Dies ist im Falle Ordeal nichts Geringeres als handwerklich einwandfreien Death-Metal. Am besten CD rein, Anlage bis zum Anschlag aufdrehen und warten, bis sich die Matte verabschiedet. Treibende Riffs, alles zerstückelnde Gitarren, ein donnernder Bass, kraftvolles Drumming mit unzähligen Blastbeat-Attacken sowie ...
mehr
Label: Burnside Records •
Genre: Hardcore • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Die österreichischen Inzest legen mit „The sickest of society“ ihre zweite Langrille vor. Titel wie „The sickest of society“, „Shut the fuck up“ und „…and fucking kill some more“ sind als klare Ansage zu werten. Hier wird mächtig auf die zwölf gebolzt. Inzest charakterisieren ihren Stil als „Bulldozing Deathcore“ und bieten eine Mischung aus US-Deathmetal und extreme brutalen Hardcore. Dieses ...
mehr
Label: Dental Records •
Genre: Death/Trash-Metal • Wertung: 5,5 / 7 • User-Wertung: keine

Hearse, die neue Formation um ex-ARCH ENEMY-Frontbrüller Johan Liva, liefern mit ihrem vierten Album „In these veins“ einen wahren Nackenbrecher ab. Für den Mix und die Produktion konnte kein geringerer als Dan Swanö, der schon für Opeth, Edge of Sanity und Bloodbath am Mischpult saß, gewonnen werden. Meine Herren, das hat sich gelohnt!! Dieses Album strotzt nur so von Kraft ...
mehr
Label: Genet Records •
Genre: Metalcore • Wertung: 4 / 7 • User-Wertung: keine

Bei den belgischen Rafflesia könnte durchaus von Stars in Ausbildung die Rede sein. Mit der selbstbetitelten EP „Rafflesia“ wird ein Erstlingswerk vorgelegt, das sich durchaus sehen lassen kann. Man geht von Anfang bis zum Schluss mit einer ordentlichen Portion Dampf an die Sache. Beim Opener „Driven by fire“ wird gleich ordentlich auf die Pauke gehauen wobei der Gesang noch nicht ...
mehr
Label: Eigenproduktion •
Genre: Metalcore • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Alle Achtung!! Hier kommt was Gewaltiges. Die nach einer Vogelspinnenart benannten Xenesthis gehen sofort ins Ohr und überzeugen durch kraftvolle und mächtige Neck-breaker-Riffs. Mit „Shades“ legt die Formation um Frontfau Katrin Bernhardt ihre zweite Veröffentlichung vor. Interessant ist, dass man sich für die 5 Songs unterschiedliche Leute ans Mischpult geholt hat. Das hat Folgen. Der Opener „Rise with us“ und ...
mehr
Label: Eigenproduktion •
Genre: Hardcore • Wertung: 3,5 / 7 • User-Wertung: keine

Four Jar Brain sind eine 5-köpfige Combo aus dem Raum Pforzheim/ Karlsruhe, die mit „Suffer in truth“ ihren zweiten Silberling in Eigenregie auf die Menschheit loslassen. FJB selbst ordnen ihren Stil als Mix aus Hardcore und Metal ein. Was unsereins erstmal recht urwitzig vorkommt, ist, dass nach Bandangaben bewusst „auf Soli, verspielte Melodien und Endlossongs“ verzichtet wurde. Schon beim ersten ...
mehr
Label: Relapse Records •
Genre: Noisecore • Wertung: 7 / 7 • User-Wertung: keine

Spätestens seit der Entdeckung von Mastodon sind Relapse Records nicht mehr nur ein Label für Death Metal und Grindcore Fetischisten. Damit dass mit The End jedoch so schnell die nächste Ausnahmeband im Relapse-Stall nachwächst, hätte wohl kaum einer gerechnet. Die Band veröffentlichte bereits zwei viel versprechende Platten auf denen die Band alle Register des Chaoscores/Techmetal zog und sich zumindest in ...
mehr
Label: Buzzville •
Genre: Noiserock • Wertung: 5,5 / 7 • User-Wertung: keine

Monkey3 aus der Schweiz gehen einen ungewöhnlichen Weg. Sie verzichten völlig auf Gesang und versuchen lediglich instrumental den Hörer für sich zu vereinnahmen. Dies gelingt der Band aus Lausanne auch sehr gut. Auf ihrem Album haben sich sechs überlange Tracks eingefunden die allesamt zu fesseln wissen. Die Songs sind komplex arrangiert, warten mit vielerlei Soundtüfteleien auf, werden dabei allerdings nie ...
mehr
Label: Zach Records •
Genre: Experimental Core • Wertung: 3 / 7 • User-Wertung: keine

Was bedeutet das jetzt wohl, wenn ich bei dem Bandnamen zunächst mal an Tom Jones denke? Egal, der hatte in Tim Burtons Mars Attacks immerhin nen coolen Auftritt... Das Linzer Trio dElilah ist weder Burton-düster noch Jones-schwülstig, man sucht bewusst den anderen Ansatz. Den EP-Zusatz gibts auch nur, weil es nicht mehr als vier Songs auf dem Silberling hat, die ...
mehr
Label: 3 Lanka / Discomania •
Genre: Wave Rock • Wertung: 4 / 7 • User-Wertung: keine

Dieses Album klingt nicht nur, als ob es 15 Jahre auf dem Buckel hätte, es hat tatsächlich 15 Jahre auf dem Buckel und staubt somit naturgegeben etwas! Wegen Streitigkeiten mit dem damaligen Label wurde es damals nicht veröffentlicht und erst jetzt fielen die Rechte an den Aufnahmen wieder zurück an die Band. Wie soll man sowas bewerten? Viele Bands versuchen ...
mehr
Label: Cut n paste •
Genre: Chaos-Screamo • Wertung: 5,5 / 7 • User-Wertung: keine

Zwischen ihrem letzten Album „Lights“ und dem nächsten Longplayer servieren uns die Traktoristen eine schicke, rote Vinyl-Single mit immerhin vier Tracks als schmackhaften Snack zwischen den Hauptmahlzeiten. Die fiesen Vier bringen es dann in der Summe leider nur auf zehn Minuten Spielzeit, aber in denen wirds auf jeden Fall mal nicht langweilig! Der Sound ist etwas erwachsener als auf frühen ...
mehr
Label: Noise Appeal Records •
Genre: Screamo • Wertung: 5 / 7 • User-Wertung: keine

The Plague Mass aus Österreich hinterließen mit ihrem Debüt Album Visitation einen positiven Eindruck. Jetzt legt die Band ein Jahr später eine neue EP vor. Die fünf enthaltenen Songs gehen stilistisch in dieselbe Richtung wie das Debüt. Hier wird metallischer Hardcore mit vielen Melodien und frischen Ideen geboten. Von typischem Metalcore ist die Band recht weit entfernt, weist aber auch ...
mehr
Label: Eigenproduktion •
Genre: Deathcore? • Wertung: 3 / 7 • User-Wertung: keine

Es ist ein interessantes Phänomen in der Musikwelt. Bands die in ihren Biografien am lautesten mit ihren Erfolgen prahlen und insbesondere damit zig Nachwuchswettbewerbe gewonnen zu haben mangelt es oft an Substanz. Der echte Erfolg bleibt bei diesen Bands meist aus. Auch angesichts der Info von Subterfuge Carver (übrigens satte elf Seiten) aus Stuttgart erwarte ich das schlimmste. Zudem maßt ...
mehr
Label: My Favourite Toy •
Genre: Noisecore • Wertung: 6 / 7 • User-Wertung: keine

Die 1994 gegründeten Elision zählten in den 90ern ohne Zweifel zu den vielversprechendsten deutschen Bands im Hardcore Bereich. Ihr explosiver New-School Sound brachte ihnen nicht nur eine Tour mit Strain sondern auch reichlich Schulterklopfen in der Szene ein. Trotz allem machte die Band 1999 erstmal dicht. Frontmann Mosh übernahm das Mirko bei Cataract und später Dark Day Dungeon, bevor sich ...
mehr
Label: GPS Prod •
Genre: Hardcore • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Prejudice aus Genf in der französischen Schweiz bestehen seit 1995 und sind in ihrer Heimat keine Unbekannten mehr. Über die Jahre erarbeitete sich die Band reichlich Support-Slot und veröffentlichte etliche Aufnahmen in Eigenregie und kleine Labels. Auch das neue Album l´enfer c´est les autres…(Übersetzt: Die Hölle, das sind die Anderen) erscheint auf dem kleinen Genfer Indie GPS Prod. Die Band ...
mehr
Label: Deaf Shepherd Recordings •
Genre: Folk-Punk • Wertung: 3 / 7 • User-Wertung: keine

Fiddler´s Green existieren seit mittlerweile 17 Jahren und sind ohne Zweifel die Referenz in Sachen Irish-Folk-Punk aus Deutschland. Drive Me Mad ist nun schon das elfte Studioalbum der Jungs. Auf große Überraschungen verzichtet die Band und tut das was sie am besten kann. Erstmal ordentlich losrocken, mit „Folk´s Not Dead“ macht die Truppe schnell klar, dass sie noch längst nicht ...
mehr
Label: Interscope Records •
Genre: Emo • Wertung: 7 / 7 • User-Wertung: keine

Als Brand New 2003 ihr zweites Album “Deja Entendu” veröffentlichten war klar, hier haben wir es mit einer großartigen Band zu tun in der noch viel Potential schlummert. Leider blieb es trotz der überzeugenden Platte in Deutschland recht ruhig um die Band aus Long Island. Mehr als drei Jahre hat es gedauert bis nun das Nachfolgewerk in die Läden kommt. ...
mehr
Label: Century Media •
Genre: Metal • Wertung: 7 / 7 • User-Wertung: 6 (1)

Neues Label, neuer Style. So scheint die Devise von Fear My Thoughts zu lauten. Denn nach dem Wechsel von Lifeforce zu Century Media hat die Band aus Freiburg wieder einen deutlichen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Zugegeben so groß wie der von „Vitriol“ zu „The Great Collapes“ ist der Schritt nicht mehr, dennoch aber deutlich genug. Die Band hat sich ...
mehr
Label: Century Media •
Genre: Rock • Wertung: 6 / 7 • User-Wertung: keine

Die ersten beiden Alben von Dead Poetic waren zwar gut gemacht, unterm Strich aber dennoch kaum mehr als Screamo Durchschnittskost. Jetzt veröffentlicht die Band ihr drittes Album, welches Century Media für Europa von Tooth & Nail lizenziert. Von Mittelmäßigkeit kann nun keine Rede mehr sein. Ebenso wenig von mangelnder Eigenständigkeit. Die Band scheint zu sich selbst gefunden zu haben. Mit ...
mehr
Label: Rookie Records •
Genre: Crossover • Wertung: 4,5 / 7 • User-Wertung: keine

Von Mitte bis Ende der 90er waren Headcrash eine der großen Nummern im damals boomenden und heute größtenteils vergessenen Crossover-Sounds. Platten wie „Overdose On Tradition“ oder das spätere „Lifeboat“ gehören in meinen Augen zu den besten Platten des Genres überhaupt. Auf der Bühne konnte kaum jemand der Band und vor allem der ungezügelten Energie der beiden Frontmänner Allen und Shane ...
mehr