Premonitions Of War - Left In Kowloon
Premonitions Of War sind eine Band die keine Gefangenen machen. Kompromisslos dreschen sie auf ihre Instrumente ein. Dabei bedienen sie sich sowohl an Stilelementen aus dem Hardcore als auch aus dem Death Metal. Die ersten fünf Songs fliegen förmlich an dem Hörer vorbei, sie sind sehr kurz und bieten eine brutale Mischung aus Blastbeats, schrägen Riffs und bösem Gebrüll. Erst der sechste Song „Black Den“ nimmt das Tempo heraus und bietet genau wie der folgende Song verstörende Noise/Doom Arrangements. Danach legt die Band wieder voll los und lässt kaum eine Verschnaufpause. Nach nur knapp 27 Minuten ist alles vorbei. Einige Song sind dabei wirklich cool wie „The Octopus“. Meistens wirkt die Platte aber als ob es sich einige technisch sicherlich versierte Musiker zur Aufgabe gemacht haben das brutalste Album unter der Sonne zu schreiben. Das geht leider nach hinten los. Brutalität vermisst man auf der Scheibe sicherlich nicht, dafür aber so was wie Charisma. Die Platte wirkt insgesamt sehr stumpf und ist nur schwer nachvollziehbar. Kaum ein Song oder ein Part bleibt hängen oder weiß zu begeistern. Daher empfinde ich die Scheibe unterm Strich eher als schwach. Zwar gibt es hier und da einige coole Parts und Ideen, das reich allerdings nicht für ein gutes Album. (rg)




