Danzig - Circle of Snakes
Er hat immer polarisiert, für die einen war er Sanges- für die anderen eher Schinkengott und trotzdem muss man ihn wohl als Kult-Figur bezeichnen um ihm gerecht zu werden. Und das kommt nicht nur von seiner Vergangenheit als Sänger der Misfits. Der „Dark Elvis“ präsentiert hiermit sein achtes Album und kehrt zu bekannten Gestaden zurück, nach den Experimenten der letzten Jahre ist sein neues Werk wieder deutlich düsterer und der Gesang wieder kehlig wie eh und je. Vielleicht ist ja auch Prong-Gitarrist Tommy Victor mit für das Widererstarken des Kleinwüchsigen verantwortlich. So ist das Album also gut gelungen, aber leider nicht vom Kaliber seiner ersten drei Meisterwerke. Das kann bei genauem Hinsehen aber auch gar nicht so verwundern, denn mittlerweile steht eben kein so großes Label mehr im Rücken und da muss man dann eben aus finanziellen Gründen Abstriche bei der Produktion machen. Auch das Artwork ist etwas lieblos und kann nicht mit z.B. „How the Gods kill“ konkurrieren, wo H.R. Giger fürs Cover zuständig war. Für Fans Pflicht und ok, für Nörgler und Zweifler Wasser auf deren Mühlen. (tj)




