Kittie - Until the End
Vor etwa vier Jahren erregte "Spit" das Debut dieser Band recht viel Aufsehen. Das hatte zu großen Teilen mit den Hochzeiten des New Metal und ihrem Exotenstatus zu tun, denn bei Kittie bedienen Ladies die Instrumente. Die Nachfolgescheibe "Oracle" wurde bereits weniger beachtet, es folgten Umbesetzungen und etwas überraschend kommen sie nach drei Jahren doch noch mit einem weiteren Album um die Ecke. Das war’s dann aber auch schon mit Überraschungen... OK, sie sind deutlich melodischer geworden und Neuzugang Lisa Marx spielt nicht nur Gitarre sondern growlt/keift auch ganz gut im Kontrast zu Morgan Landers klaren Vocal-Passagen. Über weite Strecken regiert aber Langweile und Mittelmass: 1000 mal gehörte Riffs und Gesangslinien offenbaren eine eklatante Ideen-Armut. “Daugherts Down” setzt zwar noch einen Schlusspunkt der durch Düsteres und Schleppendes etwas aus dem Rahmen fällt, das reißt das Ruder aber nicht mehr rum. Wenn es immer heißt, dass das dritte Album entscheidend ist, dann seh ich schwarz für Kittie. (tj)




