Horrorpops - Hell Yeah!
Die Horrorpops aus Kopenhagen gingen aus den dänischen Bands Peanut Pump Gun, Nekromantix und Strawberry Slaughterhouse hervor. Ihr Debüt bietet eine Mischung aus Psychobilly, gutem alten Rock´n Roll und Ska gewürzt mit Punk Attitude. Für den Gesang und Kontrabass zeichnet sich Frontfrau Patricia verantwortlich, die nicht selten an Gwen Stefani von No Doubt erinnert. Überhaupt ist ein Vergleich mit frühen No Doubt, besonders bei den Ska lastigen Songs, nicht falsch. Allerdings sind die Horrorpops größtenteils dreckiger und stürmischer. Die Songs erweisen sich dabei als tanzbar und sorgen für Hummeln im Arsch. Große Hits sucht man zwar vergebens, die 13 Songs auf der Platte sind aber allesamt absolut solide. Besonders Live dürfte sich die Band als kurzweilige Angelegenheit erweisen, da neben den Musikern noch zwei durchaus ansehnliche Go-Go Girls zum Ensemble gehören. Wer auf den Sound steht sollte mal ein Ohr riskieren. (rg)




