Post Stardom Depression - Ordinary Miracles
Der momentane Rock´n Roll Retro Hype schwemmt allerhand zweitklassige und langweilige Bands an die Oberfläche. Viele klingen sehr ähnlich und nicht authentisch. Post Stardom Depression aus Tacoma, Washington sind anders. Sie passen weder in das Hype Schema noch lassen sie Authentizität vermissen. „Ordinary Miracles“ ist rein musikalisch einfacher Rock´n Roll der alten Schule ohne Punk Verwässerung und starkem Blues Einfluss. Die Songs spielen sich im mittleren Tempobereich ab und beschränken sich auf eine minimalistische aber effektive Instrumentalisierung. Die Band kreiert mit Hilfe von schweren, wummernden Riffs und bitterbösen Texten eine düstere, beklemmende Soundlandschaft. Sänger Jeff Angell verleiht den Song mit seinem charismatischem Gesang den nötigen Tiefgang. Es ist genau dieser Tiefgang und die hörbare Ehrlichkeit was die Band von anderen abhebt. Sie schaffen es eine ähnliche Atmosphäre zu erschaffen wie einst The Doors in ihren düsteren Momente. Zusätzlich ist auch ein gewisser Stoner Rock Einfluss nicht zu verleugnen. Das alles macht „Ordinary Miracles“ zu einer rundum gelungenen Platte. (rg)




