LAST HOPE - My Own Way
LAST HOPE machen bereits seit 10 Jahren den Balkan – und mittlerweile auch den Rest Europas unsicher. Nun haben sie mit ihrem zweiten Album 41 Minuten halbwegs soliden Midtempo HC abgeliefert... nicht mehr und nicht weniger. Im Stil von Integrity prügeln sich die vier Jungs aus Sophia durch die 13 Stücke. Ziemlich oldschool kommt man daher, bemüht sich aber die sehr eingängigen Beatdown- und Moshparts durch den Einsatz von melodischen Teilen etwas aufzulockern; für meinen Geschmack fehlt es dabei aber an musikalischem Tiefgang. Sobald man vom typischen HC-Songwriting Abstand nimmt wirken die Songs nämlich etwas sperrig und stellenweise sogar unbeholfen. Die Stärke der Serben sind ganz eindeutig die Song-a-longs, die sie dafür aber bis zum Abwinken zelebrieren. Der beste Song ist gleich der erste: „In Your Face“, bei dem man Unterstützung vom Murphy’s Law-Shouter bekommt (Namedropping...?!). Ansonsten plätschert ‚My Own Way’ so vor sich hin...nicht wirklich schlecht, aber ein paar Highlights mehr hätten dieser Platte bestimmt nicht geschadet. (cj)




