Devildriver - s/t
Das ist also die Band, der Dez Fafara nach Coal Chamber all seine Zeit widmen will...nach ein paar Minuten Spielzeit wird klar warum. DD sind erstmal ziemlich brutal und lassen dem Hörer kaum Zeit zum durchatmen. Diese Mixtur aus Death-, Black- und Heavy-Einflüssen ist vom feinsten und 100%ig frisch. Neben dem spielerischen Aspekt besticht die Platte vor allem durch die gewaltige Menge Energie, die sie durch die Boxen bläst. Beinahe jeder Song geht voll in die Fresse, wobei die Marschrichtung eindeutig oldschool ist. Ziemlich rhythmuslastig stampfen die Teufels-Chauffeure alles in Grund und Boden und überraschen mit enormer Vielseitigkeit...mit Songs wie dem superschweren ‚Knee Deep’ oder ‚The Mountain’ beweisen die fünf Kalifornier, dass sie nicht nur heavy und düster sein können, sondern auch ein beeindruckendes Gespür für gutes Songwriting besitzen. Dazu kotzt sich Dez am Mic richtig aus und verkauft mit jedem Song seine Seele auf’s neue dem Teufel...die Scheibe rockt einfach nur. Zwangskauf! MP3 gibt es wie immer auf der Labelseite. (cj)




