MUSE - Absolution
Schier unglaublich, dass die drei Kerle von Muse und besonders Bandkopf Matthew Bellamy gerade eben mal die zwanzig überschritten haben. Als ihr erstes Album „Showbiz“ 2001 einschlug wie eine Bombe und all die Radiohead-Fans, die ihrer Band nicht mehr folgen konnten in Muse ihre neue Lieblingsband fanden, konnte noch niemand ahnen, dass sich die Band derart schnell weiterentwickeln würde. Aus der übertalentierten Indierock-Band ist ein ausgewachsenes Songwriter-Kollektiv geworden, das in Punkto Innovation und Intensität kaum Konkurrenten hat. Nach dem zweiten Album „Origin of Symmetry“ und der Live-CD/DVD „Hollaballoo“ weiss auch der dritte reguläre Longplayer zu gefallen. Bombast ist eine Vokabel, die in keiner Besprechung des aktuellen Albums fehlen sollte, ebensowenig wie Genie. 14 Songs die nie langweilig und vorhersehbar sind und gelegentlich gar an Queen erinnern jedoch nie die Grenze zum Kitschigen überschreiten. (tj)




