Emmanuel 7 - Machines In Routine
Verdammt Vielfältig und Kreativ sind die Herren aus Conneticut. Was beginnt mit einem zwar guten aber ebenso einfachem Metal Song, wird bereits nach kurzer Zeit zu einer vielfältigen Reise durch alles was moderner Metal zu bieten hat. Der zweite Song startet mit einem typischem Black Sabbath Riff bevor er in eine böse Mischung aus Crowbar und Neurosis übergeht und in einem Double-Bass Gewitter endet. Weiter geht es mit einer zermalenden Noisekeule in der urplötzlich melodischer Gesang auftaucht. Nach einem kurzen Intermezzo aus Samples und Krach folgt eine zu beginn relaxte Nummer die sich jedoch schnell als heftiges Groovemonster entpuppt. Immer wieder tauchen auf dem Album unerwartete Elemente auf. Die Songs sind extrem abwechslungsreich. Immer wieder tauchen Black Sabbath Zitate oder Bloodlet Anleihen auf, aber auch Grindcore, schlichtes Chaos oder schleppende Doom-Riffs gehören zum Handwerkszeug. Die Band wechselt zwischen technisch Anspruchsvoll und schlicht aber effektiv hin und her. Deshalb wirken die Songs nicht überfrachtet. Nur selten treten Abnutzungserscheinungen auf. In diesen Situationen rettet die Band sich den Hals in dem sie einfach wieder etwas ganz anderes machen wie Hip-Hop Beats und Samples. Diese Band sollten sich alle Freunde von Bloodlet, Crowbar oder auch Converge unbedingt anhören. (rg)




