Mutilation Rites - Empyrian
Eine eisige Prise weht uns aus Übersee, genauer aus Brooklyn NY, entgegen. Eher bekannt für Hardcoregrößen wie Biohazard, findet sich mit Mutilation Rites nun eine waschechte Black-Metal-Formation in Brooklyn, die mit „Empyrian“ ihr Debüt auf die Menschheit loslässt. Obwohl ich die Floskel „true Black-Metal“ nicht besonders mag (denn was ist bitte true und was nicht?) dürfte für die Verfechter dessen mit „Empyrian“ ein wahrer Leckerbissen vorliegen. Roh, brutal und ungewaschen wird mit einer beachtlichen Portion Bosheit und Düsternis ein Wutbrocken entfesselt, der sich sehr stark an Darkthrone orientiert, ohne dabei als Kopie durchzugehen. Generell lässt sich heraushören, dass vor allem die Anfänge des Black-Metals in den späten 80er und frühen 90er Jahren einen großen Einfluss auf Mutilation Rites ausüben. Minimalisten (zumindest was Effekthascherei betrifft, denn hier gibt es kein Schmuck am Nachthemd) und Puristen kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Unter'm Strich darf ohne Übertreibung gesagt werden, dass es sich bei „Empyrian“ um ein beachtliches Debüt handelt. Von Mutilation Rites werden wir noch so einiges erwarten dürfen und darauf können wir uns wahrlich freuen. (jb)




