DAYBREAK - Drive
Heilandzack - die haben mich eiskalt erwischt! Auf so ein Soundgewitter war ich nicht gefasst, als ich Drive in den Player legte. Die Musik, die die fünf Schweden auf ihr Publikum loslassen, liegt irgendwo zwischen Will Haven und Neurosis, ist aber dennoch recht eigenständig. Die Stärke von DAYBREAK sind zweifellos die Stimmungswechsel: Aus zerstörerischen Brachialriffs kommen sie anscheinend mühelos in eintönige, an den Nerven nagende Parts oder lassen den Hörer durch äußerst depressive Akkordfolgen in bodenlose emotionale Löcher fallen. Anderseits haben sie aber auch eine sehr rockige und straighte Seite, die sie als eine Art Basisgerüst um die komplette CD ziehen. Die Skandinavier, die übrigens vom Raised Fist-Sänger entdeckt wurden, werden demnächst eine Canada- und eine Europatour starten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, denn wenn die Jungs dort so loslegen wie auf dieser CD, hinterlassen sie nur Chaos und Zerstörung. (cj)




