Cruel Hand - Lock & Key
Was als Nebenprojekt von Outbreak begann, hat inzwischen die Stammband überlebt. Cruel Hand aus Maine veröffentlichen bereits ihr zweites Album über Bridge 9. Bereits auf dem Debüt hat die Band so ziemlich alles richtig gemacht und ein Hardcore Album veröffentlicht, das alles hatte was ein gutes Hardcore Album braucht. Engagement, Energie, Wut, Glaubhaftigkeit und knackige Songs. Genau da macht die Band jetzt mit „Lock & Key“ weiter. Sie konnte sich all diese Merkmale erhalten und setzt in Punkto eigener Identität noch einen drauf. Der schon immer vorhandene Einfluss von Leeway wird anhand der neuen Songs noch deutlicher, aber auch die derbe Madball und Cro-Mags Kante kommt nicht zu kurz. Sowohl im rasanten Up-Tempo als auch bei derben Killergrooves ist die Band jederzeit über alle Zweifel erhaben und macht Druck. Die Songs sind smart arrangiert und die Band setzt gekonnt Akzente. Auch reitet die Truppe erfreulich wenig auf gängigen Klischees herum und wirkt ehrlich und authentisch. Die Tracks sind eher kurz gehalten und kommen so ohne Umschweife direkt auf den Punkt. Die thrashige Produktion steht der Band hervorragend zu Gesicht und Gastvocals gibt es von Mitts von Madball. „Lock & Key“ ist ein wirklich starkes Hardcore Album für alle die zeitgemäßen, wütenden Hardcore mögen. (rg)




