Kongo Skulls - Perfect Suicide
„Wir haben dreckig angefangen und machen auch dreckig weiter“, sagt Offel, Sänger und Gitarrist des Hamburger Trios „Kongo Skulls“. Die Band legte jetzt mit „Perfect Suicide“ ihr zweites Album vor, auf dem sie dreckigen Bluesrock serviert, der von Anfang an zu überzeugen weiß. Laut und direkt kommen die elf Tracks daher und rocken was Gitarre, Schlagzeug und Bass hergeben. Die Songs können mit einer knackigen Mischung aus gelungenen Melodien und Härte punkten. Abgesehen vom ruhigen Interlude „Lost“ gehen die Kongo Skulls größtenteils mit ordentlich Tempo und immer mit viel Energie zu Werke. Die Vocals des Sängers harmonieren dabei sehr gut mit dem dreckigen Sound der elektrischen Saiten, wodurch das Ganze sehr authentisch rüberkommt. Auch live entlädt sich dieser Cocktail explosiv auf der Bühne, ob nun vor 50 Leuten im Club oder vor 40.000 beim St. Pauli Aufstieg mitten auf der Reeperbahn. Mit „Perfect Suicide“ haben die Hamburger eine fette Platte nachgelegt, die einfach Spaß macht und vor allem bei laut aufgedrehter Anlage noch einen drauflegen kann. Fans von Danko Jones sollten unbedingt reinhören. Beide Daumen nach oben! (mg)




