Stabb - As it may be
Musikalisch und mit dem weiblichen Gesang erinnert diese schwedische Band über weite Strecken an Hole, sie haben aber den grossen Vorteil, dass niemand in der Band ist, der Courtney Love heisst... Die charismatische Sängerin, die auch die Gitarre bedient braucht sich weder zu verstecken noch den Vergleich zu anderen Damen, die einem beim Hören in den Sinn kommen mögen (Heather Nova oder PJ Harvey etwa), zu scheuen. Stimmlich pflegt Frau Kordic ihren ganz eigenen Stil, das hört sich beängstigend ungesund, weil permanent heiser und halskrank an, irgendwie ein bisschen wie Bonnie Tyler. Man merkt der Band an, dass sie nicht erst seit gestern an ihrem Stil arbeitet, sondern schon seit 1995 dabei ist. Wie oben bereits erwähnt punkt und rrrrockt hier einiges in bester Rrrriot-Girrrl-Manier ("Oh, Tag along", "A wiser Man"), die Band versteht es aber auch durchaus mit ruhigeren Songs Atmosphäre aufzubauen, der vierte Song "To the bitter End" ist da ein sehr gutes Beispiel. Über die reichlich knappe Spielzeit von nur 32 Minuten springt aber trotzdem nie so richtig der Funke über, schade. (tj)




