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    Six Feet Under - Graveyard Classics 3

    Label: Metal Blade  •  VÖ-Datum: 15.01.2010 •  Genre: Death Metal  •  Wertung:5 / 7

    User-Wertung: keine  •  Januar 2010

    Es ist ja keine neue Idee mehr, ganze Alben mit Coversongs zu veröffentlichen. Im Gegenteil, zahlreiche Bands haben bereits ein solches Album in ihrer Diskographie. Dass aber eine Band innerhalb recht kurzer Zeit gleich das dritte Album dieser Art aufnimmt, ist neu. Bands die sich selbst immer wieder covern mal ausgenommen. Nachdem das AC/DC Cover TNT von Six Feet Under ein echter Publikumsliebling geworden ist und die ersten beiden Graveyard Classics Alben durchaus ihren Charme hatten, vergehen sich die Death Metal Kings aus Florida nun an weiteren Klassikern. Auf der Tracklist haben sich nun Songs von Metal Größen wie Mercyful Fate (A Dangerous Meeting), Slayer (At Dawn They Sleep) und Metallica (The Frayed Ends Of Sanity) eingefunden. Aber auch Songs von Bands, die man nicht unbedingt von einer Band wie Six Feet Under erwarten würde, wie Van Halen (On Fire), Exciter (Pounding Metal) oder The Ramones (Psychotherapy) werden durch den Death Metal Wolf gedreht. Es ist wieder einmal erstaunlich, wie es der Band gelingt fremde Songs mit ihrem Sound zu reinterpretieren. So wird beispielsweise „Metal On Metal“ von Anvil zum echten Groove Monster und auch Metallica bekommen ein deutlich derberes Gesicht. Die tief groovenden Gitarren und natürlich das markante Growling von Chris Barnes machen den grausamsten Poser Metal zur Death Metal Granate. Ein Highlight ist sicherlich auch die Interpretation von Prongs „Snap Your Fingers, Snap Your Necks“. Six Feet Under machen auch mit dieser Ausgabe von Graveyard Classics nichts falsch. Die interessante und unerwartete Songauswahl trägt ebenso zum Charme bei wie die gewaltige Umsetzung selbst. Aufpassen muss die Band allerdings, dass sie dieses Konzept nicht überstrapazieren, schließlich könnte man durchaus die Frage aufwerfen, ob hier nicht nur jemand auf den schnellen Dollar aus ist. Auf der anderen Seite gäbe es sicherlich noch viele Songs die sich die Band vornehmen könnte. Mal schauen wann die Episoden 3 und 4 erscheinen. (rg)

    2010-01-30 Helldriver Magazine Es ist ja keine neue Idee mehr, ganze Alben mit Coversongs zu veröffentlichen. Im Gegenteil, zahlreiche Bands haben bereits ein solches Album in ihrer Diskographie. Dass aber eine Band innerhalb recht kurzer Zeit gleich das dritte Album dieser Art aufnimmt,

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    (tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

    weitere Artikel: Download: America The Brutal, MP3
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    Review: Death Rituals, 2008 (rg)
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    Review: Unborn, 2013 (rg)
    Live-Review: 09.12.2007, Ludwigsburg - Rockfabrik

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