Dead To Me - African Elephants
Dead To Me legten mit ihrem Debüt “Cuban Ballerina†ein wirklich beachtenswertes Debüt vor. Danach folgte eine EP, die sich ebenfalls sehen lassen konnte, jedoch etwas hinter den hohen Erwartungen zurück blieb. Jetzt liegt das zweite Album vor. Dieses überrascht im ersten Moment durch den sehr ruhigen und reggea-lastigen Opener „X“. Schon der zweite Song zeigt die Band aber von ihrer punkigeren Seite. War das erste Album noch recht rau und ungeschliffen, was sicherlich auch dessen Charme ausmachte, klingen die neuen Songs deutlich zugänglicher und poppiger. Einflüsse von klassischem Punk der Marke Clash und Ramones sind deutlich heraus zu höhren und Vergleiche mit Bands wie Against Me sind durchaus zulässig. Die Songs sind smart arrangiert und auf Minimalismus getrimmt. Dies gilt sowohl für die Arrangements als auch den Sound. In „Liebe Liese“ zeigt sich die Band von ihrer humoristischen Seite und versucht sich teilweise an deutschen Texten. Insgesamt fehlt der Platte aber das gewisse Etwas. Ich vermisse echte Hits ebenso wie die nötige Durchschlagskraft oder Emotionen. Oft kommt es mir so vor als gehen die Jungs mit angezogener Handbremse zu Werke. Da hat mir der Vorgänger deutlich besser gefallen. Schade. (rg)




