The Morning After - You Can
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Bands, die sich dem Metal der 80er verschrieben haben – seien es Thrash-Teutonen wie Warbringer und Mantic Ritual oder Glamrocker wie WigWam. Die 80er sind vermutlich angesagter als jemals zuvor. Ähnlich ergeht es The Morning After, einer Combo aus Großbritannien. Der kleine aber feine Unterschied hierbei ist, dass sich dieses Quartett zum Ziel gesetzt hat, eine Symbiose aus einer Vielzahl an 80er-Metal Stilistiken zu kreieren. So verbinden The Morning After den typischen 80er Glam- und Hard-Rock mit Thrash- und Power-Metal und liefern mit ihrem aktuellen Album „You Can’t Hurt Steel“ den perfekten Soundtrack für das 80er-Revial schlechthin. „You Can’t Hurt Steel“ ist ein bisschen Iron Maiden, ein bisschen Metallica, Cinderella, House Of Lords, Mörtley Crüe, …, also etwas für jeden, der gerne mal ein Zeitreise ist das musikalisch gesehen schrillste Jahrzehnt unternehmen will. Jeder der versuchen wird, diese Jungs in eine Schublade zu pressen, wird kläglich scheitern. Vielschichtig und aufwendig arrangiert, mit einer wirklich bemerkenswerten Produktion im typischen 80er Sound versehen, ballern The Morning After aus allen Rohren und lassen keine Wünsche offen. Aus meiner Sicht liefern The Morning After hier ein erstklassiges Partyalbum und eine Gute-Laune-Garantie, die einfach mitreißt. Weiter so Jungs. (jb)




