Hoods - Pit Beast
Da haben wir die Hoods mal wieder. Das neue Werk der Truppe von der US-Westküste ist deren insgesamt viertes Album. Fast ebensoviele Labels hat die Band bereits verschlissen. Nach Victory und Alveran sind nun I Scream als Drittes dran. Normalerweise spricht sowas nicht unbedingt für die Verkaufszahlen einer Band. Aber das interessiert uns hier ja nicht so. Vielmehr geht es um die Musik, diese liefert im Falle von Hoods aber auch die Begründung für Oben. Heute klingt die Band einfallsloser denn je. Prolliger Old-School mit Metal Schlagseite ist selten besonders Innovativ und filigran ausgefeilt, aber das muss auch gar nicht sein, wenn die Energie, die Spielfreude und die Ausstrahlung stimmen. All das ist bei Hoods Fehlanzeige. Hier werden meistens 08/15 Schrammelriff ohne jedes Feeling heruntergenudelt und von monotonen Drums versucht am Leben zu halten. Dazu brüllt Frontmann Mike Hood seine stumpfen, nichtssagenden Lyrics. Dumme Songtitel wie "Punk´s Dead - Emo Kids Next" zeugen von dem niedrigen intellektuellen Level dessen man hier Zeuge wird. Hier werden Klischees bedient die wirklich niemand mehr braucht. Zwischendrin haben die Jungs dann zwar durchaus Sternstunden. So sind „Betrayed“ und „For The Sake Of“ in der Tat recht brauchbare Hardcore Songs. Insgesamt reicht das aber nicht um das ganze Album in einem guten Licht erscheinen zu lassen. „Pit Beast“ ist definitiv kein Album, auf das die Welt gewartet hat. Ebenso wenig wie auf die 100ste Coverversion von Agnostic Fronts „Friend Or Foe“ am Ende der Platt. (rg)




