Riverboat Gamblers - Underneath The Owl
Das SPIN Magazine hält die Riverboat Gamblers für “punks best kept secret”. In der Tat scheint das zu stimmen, denn besonders viel war von der Band bisher nicht zu hören. Dabei ist das vorliegende Album bereits das vierte der Texaner. Mit dem Geheimnis dürfte es spätestens jetzt vorbei sein. „Underneath The Owl“ sollte allerorts einschlagen wie eine Bombe. Die Band verbindet die besten Elemente verschiedenster Bands. Man hört deutlich Einflüsse von The Clash heraus, was wohl auch dazu führt, dass die Gamblers den deutschen Beatsteaks nicht allzu fern sind. Aber auch Verwandtschaft zu so ziemlich allem was je im Punk und Rock Bereich cool war ist auszumachen. Dazu Einflüsse aus Rock´n Roll, Soul, Wave und Country. Die Band zeigt sich extrem abwechslungsreich. Kein Song klingt wie der andere, trotzdem bleibt die Platte immer schlüssig und wie aus einem Guss. Alle Songs haben gemeinsam, dass sie nach ein paar Durchläufen direkt unter die Haut gehen und sich im Ohr festsetzen. Die Band schafft dies mit großartigen Melodien, packenden Hooks und einer ordentlichen Portion Charme. Der variable Gesang von Frontmann Mike Wiebe ist schlicht großartig. Songs wie „A Choppy Yet Sinciere Apology“, „Pilgrims In The Holy Land“, “Robots May Break Your Heart” oder “Steer Clear” sind nur ein paar der Höhepunkte, die sich auf dieser Platte versammelt haben. Hier gibt es ausnahmslos Hits. Die grandiose Produktion stammt von Andrew Murdock, der sonst für Bands wie Alice Cooper oder Godsmack arbeitet. Wer auf Bands wie Rise Against, The Gaslight Anthem, Beatsteaks oder auch Foo Fighters steht, kommt an dieser Platte nicht vorbei. Definitiv jetzt schon eines der Highlights des Jahres. Diese Band wird bald durch die Decke gehen. (rg)




