Hands - The Sounds Of Earth
Hands aus North Dakota sind erst seit 2007 zusammen und haben schon einiges erreicht. Ihr hier vorliegendes Debüt Album wird von Oort Records nun auch in Europa veröffentlicht, in der Zwischenzeit arbeitet die Band bereits an dem Nachfolger, der noch dieses Jahr bei dem neuen Label der Band Facedown Records erscheint. Bei der Labelwahl wird dem Szenekenner schnell klar, dass es sich bei Hands um eine christliche Band handelt. Glückicherweise springt einem diese Tatsache beim Konsum der Platte nicht direkt ins Gesicht. Musikalisch bieten Hands eine originelle Mischung aus atmosphärischem Krach, einer gesunden Portion Melodien und heftigen Breitseiten. Man stelle sich einen Bastard aus Isis, Misery Signals und Cult Of Luna vor. Trotz des erst kurzen Bestehens der Truppe sind die Songs bereits sehr ausgereift. Die Band erschafft mit kolossalen Gitarrenwänden, verspielten Melodien und verschrobenen Soundmustern eine sehr dichte Atmosphäre. Die Vocals pendeln zwischen düsteren Growls, intensiven Spoken Words und gar recht zartem Gesang. Die melodische Komponente kommt dabei nie zu kurz, drängt sich aber nie in den Vordergrund sondern bettet sich perfekt in den düsteren Gesamtsound ein. Originelles Riffing und überraschende Stimmungswechsel sorgen für die nötige Abwechslung. Hands präsentieren sich auf "The Sounds Of Earth" sehr vielseitig, so sind auch akustische Gitarren auf dem Album zu finden, die Hand in Hand mit zermahlenden Monsterriffs gehen. Die Band klingt insgesamt sehr eigenständig und ausgereift. Man darf gespannt sein, was in Zukunft von den Jungs zu hören sein wird. Für das Debüt gehen die Daumen auf jeden Fall hoch. (rg)




