Mike Zero - Zeroism
Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Mike Zero im Studio und auf Tourneen bei der Band DKay.com, dem Sideprojekt von Krupps-Frontmann Jürgen Engler. 2007 ging es dann an die ersten Songs seines Solo-Albums "Zeroism", das jetzt Mitte November 2008 das Licht der Welt erblickte. Mike Zero spielte darauf alle Instrumente selbst ein - abgesehen vom Schlagzeug. Den Job übernahm Genepool-Drummer Jens Küchenthal. Live wird das Ganze mit dem Riot-Ensemble, Mike Zero´s Live Band, zum Besten gegeben. Bereits im Frühjahr soll eine große Tour durch ganz Deutschland führen. Welchen Sound wird es dabei zu hören geben? Eingängige Punk-Riffs mit sauberen Hooklines. Zugegeben, gibt es öfter. Was jedoch die 11-Tracks umfassende Platte vom Einheitsbrei abhebt, ist die unverwechselbare Stimme von Mike Zero, die durch passende weibliche Background-Vocals in den Chorus-Parts noch mehr zur Geltung kommt. Bereits der Opener "Nervous Breakdown Guarantee" macht auf die folgenden Nummern neugierig: Hohes Ohrwurm-Potential mit Vocals, die zunächst eher an Marilyn Manson erinnern als an typische Punkrock-Stimmen. Und genau das hebt die Platte von der breiten Masse ab. Die musikalische Inspiration liegt sowohl bei Punkbands der alten englischen Schule (The Damned, Iggy Pop, The Clash, The Buzzcocks) als auch bei Poppunk-Kapellen der amerikanischen Westküste. Generell lässt sich das Album ohne Aussetzer durchhören. Anspieltipps wären z. B. "Drag Me Down", "Complete Control" oder "Waster", das in der Strophe stark an "Das Phantom der Oper" erinnert (sehr partytauglich!). "Yes i think i am proud that you don´t like me"(Song "Drag Me Down") - weit gefehlt: We like you, Mr. Zero! (mg)




