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STAIND - 14 Shades of grey

Label: Flip Records / Elektra Enterta  •  Genre: (New-)Metal / Grunge  •  Wertung:5 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2003

Wenn man liest, dass eine Band von Fred Durst entdeckt wurde, dann ist das ja eigentlich zunächst mal ein guter Grund sich deren CD nicht anzuhören, denn kaum jemand versteht es so vortrefflich mit einer unglaublichen Konstanz das grossmäulige Rektum rauszuhängen wie der Sänger vom weichen Keks. So wirkte das erste Staind-Album damals auch eher wie eine mittelmässige Korn-Kopie auf mich... mit dem zweiten Album "Break the Circle" spielten sie dann aber mit einem Mal mehr Trümpfe aus, als ich im Spiel vermutet hätte. Grosse Melodien, Emotionen und tonnenweise Energie und dabei viel mehr alten Grunge-Heroen wie Alice in Chains als der New-Metal-Szenen zugewandt. Das Album machte sie zu mehrfachen Millionen-Sellern und -Besitzern, sie schafften es aber trotzdem sich völlig aus dem Scheinwerferlicht und den Klatschspalten herauszuhalten und haben wohl allesamt keine Problem relativ unerkannt ins Kino oder Essen zu gehen. Sänger Aaron Lewis gibt sich auf der Bühne stets sehr zurückhaltend und wird allgemein gern mit dem "depressiv"-Stempel versehen, auf der beiliegenden DVD kommen aber auch andere Wesenszüge von ihm zur Geltung. Mit dem letzten Album und der "Schmuse"-Single "It´s been a while" gelang auch der Durchbruch in Europa. Die 14 Songs (welch Überraschung nach dem Albumtitel) wirken beim ersten Hören unspektakulär, nach mehreren Durchgängen wird aber klar, dass es nicht 14 durchschnittliche Tracks sondern 14 auf einem konstant hohen Level sind! Über die gesamte Distanz wirken die Songs etwas gleichartig und hätten durchaus mehr Brat-Gitarren vertragen. Und die limited Edition mit der Bonus DVD (über 40 Minuten Video-Aufnahmen quer durch die ganze Bandgeschichte) ist jeden Cent wert und ein echter Bonus! (tj)

Helldriver Magazine Wenn man liest, dass eine Band von Fred Durst entdeckt wurde, dann ist das ja eigentlich zunächst mal ein guter Grund sich deren CD nicht anzuhören, denn kaum jemand versteht es so vortrefflich mit einer unglaublichen Konstanz das grossmäulige Rektum

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Chapter V, 2005 (tj)
Review: 1996 - 2006, 2006 (PG)