Twelve Tibes - The Rebirth Of Tragedy
Die Twelve Tribes aus Ohio die ihr Debüt bereits 1999 über Eulogy Records veröffentlicht haben waren mir bisher völlig unbekannt. Doch schon nach dem ersten Durchlauf der Platte war mir klar, dass es sich hierbei um eine sehr geile Band handelt. Twelve Tribes spielen modernen Hardcore ohne dabei Metal zu sein. Sie verquicken in ihrem Sound alles was sich im Hardcore Bereich bewährt hat zu einem homogenen Resultat. Sie sind intensiv wie The Hope Conspiracy, spannend wie Snapcase. Sie sind brutal aber verstehen es auch Melodiebögen zu spannen die denen von Killswitch Engage um nichts nach stehen. Dabei finden sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden Extremen so, dass keines zu sehr im Vordergrund steht. Im Vordergrund stehen jedoch ganz klar die fesselnde Dynamik und die packenden Riffs sowie das charismatische Organ von Sänger Adam Jackson. Dieser verfügt über eine coole Bandbreite und beherrscht sowohl hartes Shouting als auch melodische Gesangslinien. An ein paar Stellen erinnert er etwas an Downset. Anspieltipps sind der Opener „Post Replica“, das melodische „Venus Complex“ sowie das Riffmonster „Backburner“ und das düstere „Flight Of The Pathogen“. Abchecken!!! (rg)




