McClusky - The Difference between me and you is that I’m not on fire
Was wissen wir über Wales? Eben, ist bei mir nicht arg viel mehr, aber die Herren McClusky machen einen auch nicht unbedingt neugierig die Umgebung kennen zu lernen, die derartige Musik hervorbringt. Klingt karg und frustrierend, jedenfalls über weite Strecken – was jetzt aber nicht heißt, dass das dritte Album der Waliser schlecht wäre, ganz im Gegenteil, Noise-Core-Rock allererster Kajüte, noch dazu von Steve Albini produziert. Die letzten zwei Jahre seit dem letzten Album „Mclusky do Dallas“ verbrachte die Band hauptsächlich auf den Bühnen dieser Welt. Klingt streckenweise etwas nach angezogener Handbremse, man vermisst etwas da befreite Losrocken der ersten zwei Alben; es ist aber sicherlich das abwechslungsreichste Album des Trios. Das Album ist über weite Strecken durchaus anstrengend, belohnt einen aber auch immer wieder mit tollen Momenten, die man sich erarbeitet hat. Durch die Umbesetzung am Schlagzeug hatte manch einer wohl befürchtet, dass die Band mehr in Richtung Indierock-Mainstream abbiegen würde, dem ist erfreulicherweise nicht so. Ach ja, Sänger Andy Falkous hält sich diesmal mit den Kraftausdrücken deutlich zurück... (tj)




