Mindless Self Indulgence - If
Tja, was soll ich zu der Band noch sagen? Wer dem Bandnamen jetzt gerade zum ersten Mal begegnet, der benutzt bitte die Suchefunktion auf dieser Seite und checkt die Reviews zum letzten in Deutschland veröffentlichten Album und der folgenden famosen DVD. MSI sind auf jeden Fall ihr eigenes Genre und auch nur schwer von ihrer visuellen Seite zu trennen, mit "If" bringen sie ihr Konzept auf die nächste Stufe, was aber jetzt nicht groß auf Weiterentwicklung verweisen soll, sondern eher in Richtung der stark verbesserten und der Band wesentlich gerechter werdenden Soundqualität zielt. Die mag auch mit dem Endmix von Rhys Fulber (früher u.a. auch schon für Fear Factory, Frontline Assembly und Paradise Lost tätig) und Greg Reely zu tun haben. Der hyperaktive Spackenfaktor ist in Verbindung mit einem gewohnt hohen Hitfaktor (siehe "Never Wanted To Dance", "Lights Out" und dem in Richtung HipHop fuchtelnden "Issues") erneut Garant für Unterhaltung im Quadrat, über die gesamte Spielzeit von über 70 Minuten ist das aber wohl auch nur mit technoaffinen Drogen durchzuhalten. 15 reguläre Tracks, zwei Bonustracks und drei Remixversionen (u.a. von The Birthday Massacre) sind andererseits auch ordentlich Value fürs Money! In Amerika längst Big Player und Chartstürmer, ist die Euphorie um die Band jüngst auch in Deutschland angekommen, die Konzerte waren jedenfalls samt und sonders ausverkauft und laut Zeugenaussagen wahre Siegeszüge. (tj)




