Islands - Arm´s Way
Meine Güte, die Band klingt entgegen ihrer Herkunft (Montreal) eher nach sonnenbebrillten Britslackern, transportiert also eine gewisses unsympathisches, übertrieben dargestelltes Selbstbewusstsein im Subtext. Selbstbewusst darf die jüngst vom Duo zum Sextett gepimpte Formation schon sein, sie können ja einiges, aber mir ist das in letzter Konsequenz alles zu viel. Das ist bereits das zweite Album unter dem Namen Islands und Teile der Eiländer waren wohl früher bei den Unicorns aktiv. Zum oben angeführten Genre packen die Herren ungeniert und munter noch Elemente des Progrock, Happy-Pop und Latin (man höre "Taime Vous Voir Quitter"). Und Streicher, viiiiiele Streicher; ob nun mit dem Bogen behandelt oder auch mal gezupft, hier wurde Opulenz mal ganz groß geschrieben, in der zweiten Hälfte geht´s dann auch nicht mehr unter fünf Minuten pro Song. Mag sein, dass das für manche Leute ein richtig großes Album in 2008 wird, mir ists deutlich too much. Einen Pluspunkt gibts für die augenzwinkernden Verweise auf The Who und Led Zeppelin. (tj)




