Concrete - zemEnter
In Castingshows machen sich immer wieder völlig talentfreie Menschen vor einem Millionenpublikum zum Affen. Da keimt die Frage auf, ob sich im persönlichen Umfeld dieser Zeitgenossen niemanden gibt der ehrlich genug ist die Wahrheit auszusprechen und von einer Teilnahme am Casting abrät. Dieselbe Frage stellt sich bei mir auch bei manchen Bands. Gibt es niemanden der einer Band davon abrät viel Geld in eine CD Pressung zu stecken? Concrete aus Österreich sind so ein Fall. Die Band mischt Einflüsse aus Thrash, Death Metal und Hardcore. Schon lange habe ich keine so einfallslosen und stumpfen Songs zu hören bekommen. Hier werden billigste Riffs zusammengestückelt, während die Drums eine Handvoll Beats durch iteriert. Interessant ist allenfalls, dass die Rhythmussektion und die Gitarrensektion es offenbar schaffen unterschiedliche Songs spielen. Der Shouter brüllt darüber seine Texte ohne jedes Feeling. Das Ergebnis langweilt schon nach sehr kurzer Zeit. Die schwache Produktion tut ihr übriges. Laut Auskunft der Band bilden die fünf hier vorgestellten Songs die Basis für ein Konzeptalbum. Mein Rat an der Stelle wäre weniger Zeit in das Konzept und mehr Zeit im Proberaum zu verbringen. Die Punkte gibt es für das gelungene Artwork. (rg)




