40 GRIT - nothing to remember
Die Band hat sich mit ihrem letzten Album "Heads" bereits für einen Platz auf der ewigen Liste der "meist-unterschätzten Bands ever" empfohlen. Trotz einer Europa-Tour im Vorprogramm von Pro-Pain haben sie leider nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient hätten. Umso erfreulicher, dass der Band ein weiteres Album ermöglicht wurde und ab 10. März kann sich nun jeder das neue Album holen und aktiv für Respekt gegenüber den Jungs von der amerikanischen Westküste sorgen. Aus der Bay-Area um San Francisco kamen seit jeher Bands, die auf dem Thrash-Metal Sektor etwas bewegt haben, besonders bekannt wurden 1994 Machine Head mit ihrem Meilenstein "Burn my eyes". Wo Rob Flynn und seine Mannen über die Jahre aber leider irgendwann den Faden verloren und versucht haben an alte Erfolge anzuknüpfen, zeigen 40Grit Klasse und warten mit einer glaubwürdigen Weiterentwicklung auf. Vergleicht man "Heads" mit einer überzeugenden Video-Premiere, dann ist "Nothing to remember" der Sprung auf die große Leinwand, großes Kino eben. Die 13 Songs sind allesamt eingängig ohne anbiedernd zu sein, aus allen Ecken quellen Melodien und Grooves, die einfach mitreissen. Eine wunderbar fette Produktion tut ein Übriges: die Band hat einen riesigen Schritt gemacht, klingt stellenweise gar nach Modern-Rock-Bands wie etwa Stabbing Westward, verliert aber nie die tragenden Elemente des Genres aus den Augen: Den Song, die Stimme und die Gitarre.(tj)




