Davidian - Hear Their Cries
Davidian aus dem süddeutschen Raum veröffentlichen mit "Hear Their Cries" ihr zweites Album. Nach einem Wechsel am Mikro begab sich die Band Anfang letzten Jahres in zu Andy Classen ins Stage One Studio um das Album ein zu zimmern. Geboten wird heftiger Thrash Metal der seine Einflüsse von Bands der alten Thrash Schule bezieht aber auch moderne Elemente aus der Metalcore Ecke einbezieht. Die Truppe geht sehr direkt zu Werke und macht keine Gefangenen. Vom ersten bis zum letzten Ton macht die Band mit permanent ballernden Drums ordentlich Druck und die Gitarren ergehen sich in schredderndem Riffing. Auch Melodien schleichen sich immer wieder ein, bleiben aber den heftigen Elementen deutlich untergeordnet. Der neue Sänger macht seinen Job absolut passabel und deckt eine Bandbreite von aggressivem Shouting über tiefe Grunts bis fiesem Kreischen ab. Was ihm aber leider fehlt ist das nötige Charisma. Daran krankt leider die komplette Band, obwohl die Arrangements durchaus cool sind, fehlt den Riffs schlicht das gewisse Etwas. Leider findet sich auf dem Album kein wirklicher Höhepunkt. Die Band schruppt sehr gleichförmig ihr Programm runter ohne dass jemals der Funke überspringt. Auch die Produktion klingt seltsam. Zwar ist sie sehr druckvoll ausgefallen, wirkt jedoch ziemlich steril und unausgewogen. So ist das Album zwar ein ganz netter Schädelspalter geworden, von einem Genrehöhepunkt aber doch ziemlich weit entfernt. (rg)




