Korpiklaani - Korven Kuningas
Ehrlich gesagt kann ich bei "Korven Kuningas" auf musikalischer Ebene eigentlich keinen Unterschied zum Vorgänger "Tervaskanto" erkennen. Das könnte ein und die selbe Recording-Session gewesen sein, deren zweiten Teil sie jetzt erst veröffentlichen. Jetzt nicht falsch verstehen, was die Finnen hier präsentieren, machen sie gut; da es offensichtlich sehr gut für die Band läuft, haben sie aber wohl beschlossen am Erfolgsrezept nichts zu ändern. Warum auch? Die 14 Songs sind wiedermal die ideale Untermalung eines zünftigen Gelages mit viel Bier, Weib und Gesang - es herrscht Schunkelpflicht! Extrem eingängige Songs, kräftige Gitarren und der Rhythmus, wo jeder mit muss plus ein Sack voll Folkinstrumente wie eben Akkordeon, Geige, Flöten und ein sogenanntes Jouhikko, von dem ich nicht weiss, was es ist. Die bewährte Mischung wird auch dieses Jahr wieder auf diversen Festivals abräumen und zum Hopsen laden. Das coolste an dem Album ist aber an sich das Cover. Ein übermächtiger Schriftzug aus dem Blitze schlagen ist ja fast schon Metalstandard, aber ein grauhaariger und bevollbarteter Mann, der auf einem Stamm in einem tosenden Fluss balanciert und der eine Art Lanze trägt ist ja schon fast skurril -auch ganz ohne die Geweihe, die ihm aus der langen Haarpracht sprießen. Nicht zu vergessen: der Stein im vorderen Teil des Bildes, den eine Art Rune ziert, very geheimnisvoll das! (tj)




