Slave Zero - The Pain Remits
Slave Zero aus Irland bestehen seit 2000 und veröffentlichten neben einer EP bereits ein Album. Nach mehreren Lineup Wechseln erscheint nun ihre zweite fünf-Track EP. Die Band zieht ihre Einflüsse offensichtlich von modernen Moshcore Bands wie Hatebreed und von Death Metal Bands der alten Schule der Marke Obituary und Suffocation. Das Ergebnis ist stark von Dampfwalzen Groove geprägt, vermengt mit sporadischen Blastbeat Ausbrüchen und wirren Soli. Es ergibt sich daraus ein recht homogener Sound der trotz offensichtlicher Parallelen zu den oben genannten Bands für sich stehen kann. Die Rhythmussektion hat ihre Hausaufgaben gemacht und walzt mit ihren Grooves alles in Grund und Boden. Aber auch die Gitarristen verstehen ihr Handwerk und warten mit fetten Riffkeulen sowie coolen Solis und Melodien auf, die Tief im frühen Florida Death Metal verwurzelt sind. Die Vocals erinnern oft sehr stark an Hatebreed da das Organ von Frontmann Flynn dem von Mr. Jasta zum verwechseln ähnlich ist. Unterstützt wird sein Hardcore lastiges Shouting von tiefen Grunts und fiesem Kreischen seiner Sidekicks. Insgesamt leifern Slave Zero eine coole EP ab, deren Songs sicherlich hier und da noch etwas besser auf den Punkt kommen könnten, insgesamt aber eine gute Figur machen. Sympathisch finde ich, dass die Truppe deutlich vielschichtiger klingt als der typische Metalcore Einheitsbrei. (rg)




