Ekotren - Light The Fire
Ekotren aus Florida veröffentlichen nach zwei EPs mit "Light The Fire" ihr erstes volles Album. Die Band wildert in verschiedenen Genres harter Musik. Zum einen bedienen sich sie an Stilelementen der modernen Metals der Marke Diecast, Shadows Fall oder God Forbid, zum anderen sind deutliche Einflüsse von dem schon etwas angestaubten New-Metal zu finden. Darüber hinaus gibt es eine Ladung dicke-Eier-Stadion-Rock und sogar Einflüsse von Bands wie Tool oder europäischen Keyboard-Metal sind hier und da zu finden. Das alles klingt im Endeffekt jedoch viel weniger aufregend als man vermuten könnte. Ekotren klauen sich hauptsächlich einzelne Parts zusammen. Nicht selten tun sie dies zwar recht gekonnt, insgesamt klingt das Ergebnis jedoch recht zerstückelt und erzwungen. Zugute halten muss man der Band, dass sich nicht selten wirklich eingängige Arrangements wiederfinden. Vor allem Shouter John Sheldon macht mit seinem variablen Organ und gekonnten Gesangslinien eine gute Figur. Trotzdem, so ganz überzeugen will das Album nicht. Vor allem da sich coole Momente oft mit recht platten und offensichtlich geklauten Parts abwechseln. Man fühlt sich oft hin und her gerissen und weiß oft nicht so recht ob man das gehörte gut finden oder ablehnen soll. Es wirkt oft so als haben die Band noch nicht wirklich zu sich selbst gefunden. Darum ist "Light The Fire" nicht mehr als guter Durchschnitt. (rg)




