M.O.D. - Red, White And Screwed
Billy Milano hat nach längerer Abstinenz mit "Red, White and Screwed" eine neue Scheibe seiner Band Method Of Destruction, jedem als M.O.D. geläufig, auf die Welt losgelassen. Dabei macht er genau das, was er seit jeher immer gut konnte - provozieren bis zum Abwinken. Mit im Boot hat er Scott Sargeant, der bei den Thrashern von Skinlab die Axt schwang und dort wohl die heftigeren Riffs zu den Songs beitrug. Die älteren M.O.D. Scheiben sind irgendwo origineller als der neue Opus. An die genialen S.O.D., bei denen er auch das Mikro schwang, kommt man ebenfalls nicht ran. Stilistisch gesehen sind S.O.D. natürlich wesentlich heftiger. Wer bisher auf M.O.D. gut konnte und all die anderen Crossover-Core verrückten dieser Welt, können sich die Scheibe wohl getrost zulegen. Cool ist sie immer und die Songs sind überaus witzig sowie spielfreudig und haben einige catchy Riffs und Melodien. Richtig zünden will das Album jedoch nicht, da gab es einige mehr wummernde Scheiben, auf dem leider rar gesäten Markt dieses Genres. Der Tritt in den allerwertesten kommt ein bisserl zu kurz hier. Eine Europa Tour soll in Planung sein, vielleicht hauen die da ja Live richtig weg. (mo)




