Dam - The Difference Engine
Aus dem Nichts landete damals der Vorgänger "The Darwinian Paradox" in meinem Player und punktetet mit charmanten Carcass und Oldschool-Death Metal-Tracks samt einem leichten Black Metal-Einschlag. Dann war es zwei Jahre ruhig, man trennte sich wohl von der Hälfte der Besatzug und trotzdem liegt nur knapp zwei Jahre später mit "The Difference Engine" ein neuer Longplayer vor. Und trotzdem ich mich rcihtig drauf gefreut habe, ist die Ernüchterung jetzt groß, die Umbesetzung hat wohl auch das Besondere an der Band vernichtet. Hier werden recht sinn- und lieblos 80er-Riffs, Black Metal-Versatzstücke, Death und auch etwas Doom (siehe etwa "Outside") vermengt. Die Atmosphäre des Vorgängers kommt zu keiner Zeit auf, wobei den doch recht dünnen Sound da eindeutig eine Mitschuld trifft. Schade, dass die Hoffnungen, die man dank des tollen Vorgängers in die Band gesetzt hatte, nicht wahr geworden sind. Ein kleiner Trost: die Band, der hier und auch auf dem letzten Album (da sogar leider mittels eine Coverversion) Tribut gezollt wurde, Carcass, kann man sich nächsten Sommer auf ausgewählten Festivals anschauen! (tj)




