The Vageenas - When Music Hurts
The Vageenas haben den Titel ihres dritten Longplayers gut gewählt, denn was hier zu hören ist, tut in der Tat manchmal weh. Die Band bei der übrigens lediglich ein Viertel der Mitglieder über das Namensgebende Geschlechtsteil verfügt, widmet sich dem Garagenpunk früher englischer Prägung. Die Produktion klingt entsprechend roh und unpoliert. Die Band klopft sich durch 13 eigene Songs und 2 Coverversionen (Misfits und The Exploited). Die Songs sind recht simpel gehalten und kommen mit kaum mehr als den drei Standard Riffs aus. Hier und da schleichen sich eingängige Refrains ein wie in „Adolescent Till I Die“. Was die Band von anderen abhebt ist der Gesang von Frontfrau Babette, die mit ihrer rotzigen Stimme den Songs einen eigenen Charakter verleiht. Manch einem mag dieser zusagen, mich hingegen nervt er lediglich. Das macht dann auch sämtliche guten Ansätze die zu hören waren zunichte. Weiterhin ähneln sich die Songs zu sehr. Kennt man einen kennt man alle. Mein Ding sind The Vageenas also nicht, wer aber alten englischen Punk steht, sollte mal reinhören. (rg)




