Nights Like These - Sunlight At Secondhand
Wer aufgrund manch jüngerer Veröffentlichung dachte, dass Victory Records sich nun völlig in Richtung harmonischen Sounds entwickeln würden, wird mit diesem Album wahrlich eines besseren belehrt! Hart, düster, derb und irgendwo grob zwischen Neurosis und Mastodon zuhause. Als ob das nicht schon genug wäre, wird manchmal gar völlig durchgedreht und gar in Converge-Regionen vorgestoßen, andererseits aber auch mal melodisch gesungen ("Black The Sun"). Der quengelige klare Gesang ist dann aber oft auch recht anstrengend, auch wenn er nicht übermäßig zum Einsatz kommt. Mein persönliches Highlight ist der mit walartigen (Gitarren?)Sounds eingeleitetet, langsame Instrumentaltrack "Collective Unconscious"). An sich also vielversprechende Zutaten, auch durchaus wohlschmeckend zubereitet und dargeboten, aber doch nicht 100%ig überzeugend und auch im Feld der Konkurrenz nicht definiert genug. Selbst das erneut herausragende Artwork von Paul Romano (u.a. Mastodon, Trivium, Maroon) ist nicht seine stärkste Arbeit. (tj)




