Herod - For Whom The Gods Would Destroy
Der derzeitige Trend Metal und Hardcore immer weiter zu verschmelzen erreicht langsam aber sicher seinen Zenith. Herod aus Buffalo treiben es noch ein Stückchen weiter als andere Bands und streichen die Hardcore Einflüsse fast komplett heraus und setzen voll auf Metal. Dabei klingen sie aber nicht wie eine verkappte Death Metal Band wie viele ihrer Kollegen, sondern eher nach Bands wie frühe Metallica, Iron Maiden oder Megadeth mit einem Schuss Pantera. Dieser Eindruck entsteht vor allem durch die Thrash-Gitarrenläufe und den meist cleanen melodischen Gesang. Aber keine Angst letzterer klingt nicht nach abgequetschten Eier sondern hat selbige. An einigen Stellen lässt der Sänger der Katze aber dann schon mal aus dem Sack und grunzt ins Mikro was das Zeug hält. Die Hardcore Roots sind wie gesagt nur stellenweise auszumachen, dann aber sehr deutlich. Im Vordergrund stehen melodische, zweistimmige Gitarrenläufe von denen sich viele Bands ne Scheibe abschneiden könnten. Diese klingen übrigens nicht nach anderen Bands sondern immer absolut frisch. „For Whom The Gods Would Destroy†ist somit eine gelungene Metal Platte die absolut dem Zeitgeist entspricht. Gut gemacht. (rg)




