Beowülf - Westminster & 5th
Bewülf aus Venice Beach gründeten sich Anfang der 80er und veröffentlichten in den 80er und frühen 90ern Platten (u.a. über Mike Muirs Label Suicidal Recods) bis sich die Band schließlich auflöste. Die Band gilt als Kult-Truppe und wurde mit ihrem Surf-Punk/Crossover Sound gern im gleichen Atemzug mit den Suicidal Tendencies genannt, ohne jemals deren Erfolg zu verbuchen. Frontmann Dale Henderson entschied sich 2004 die Band wieder neu aufleben zu lassen. Von Original Line-up ist jeder er der einzige verbliebende. Dem typischen Beowülf Stil ist er aber treu geblieben wie sich nun auf dem neuen Album zeigt. Geboten wird flotter Surf-Punk der alten Schule. Simple Schrammelriffs werden im Up-Tempo heruntergespielt, dazu einige Melodien und der eigentümliche Gesang von Henderson. Das Ergebnis klingt wie eine Zeitreise in die 80er. Leider nicht nur stilistisch sondern auch Produktionstechnisch. Die Songs sind allesamt recht nett, gehen gut ins Ohr und transportieren den Geist der damaligen Zeit recht gut. Für Nostalgiker und Fans der Band könnte die Platte daher auch durchaus interessant sein. Objektiv betrachtet fehlt es jedoch an wirklichen Höhepunkten auf dem Album. Die schwache Produktion sowie einige spielerische Patzer macht diese Reunion alles andere als gelungen. (rg)




