Rafflesia - Embrace The Final Day
Rafflesia aus Belgien hatten erst im Februar ihre erste EP heraus gebracht, jetzt legen sie schon ihr erstes ganzes Album vor. Stilistisch hat sich in der Zeit bei der Band nichts verändert. Noch immer wird die volle Metalcore Breitseite abgefeuert. Bands wie Liar, Heaven Shall Burn und Maroon können bedenkenlos als Referenzen herangezogen werden. Der "core"-Faktor ist relativ gering, ebenso wie das Innovationspotential. Dennoch, die Band macht ihre Sache gut und schafft es sogar hier und da Akzente in Form unerwarteter Melodien zu setzen. Die Songs knallen amtlich, sind ziemlich brutal und lassen doch genug Freiraum für Verschnaufpausen. Brutale Breakdowns und Moshparts sind bei Rafflesia zwar noch nicht ganz so mächtig wie bei Heaven Shall Burn, können sich aber durchaus sehen lassen. Produziert und mit einem kraftvollen Sound versehen wurde die Scheibe in den Rape Of Harmonies Studios, was den Heaven Shall Burn Vergleich weiter vertieft. Gastgesang gibt es von Neaera Frontmann Benjamin Hilleke. "Embrace The Final Day" ist insgesamt sicher kein Album auf das die Menschheit gewartet hat, Fans von derbem Metalcore dürften aber durchaus Spaß an dem Album haben. (rg)




