Hatexxxedge - On Field
Hatexxxedge aus Berlin legen mit "On Field" ihr Debüt über Swell Creek / Superhero vor. Um es kurz und schmerzlos zu machen, die Band klingt genauso wie ihr Name. Superprollig, stumpf und einfallslos. Was hier geboten wird geht stilistisch in Richtung Blood For Blood, Slapshot, Hatebreed oder Shattered Realm. Allerdings ohne auch nur annährend deren Qualitätslevel zu erreichen; und das obwohl das von letztgenannter schon sehr niedrig liegt. Die Band prügelt meist im flotten Uptempo simple Punk/Hardcore-Riffs runter und streut immer wieder prollige Moshparts ein. Dabei spielt die Band derart uninspiriert, ideenlos und einfach langweilig, dass mir beim hören die Füße einschlafen. Die Herren recyceln hier Riffs die bei anderen Bands nicht mal die zweite Wahl darstellen, so abgedroschen sind sie. Nicht nur mangelnde Ideen, auch deutliche Unzulänglichkeiten in Sachen Timing und Zusammenspiel tun ein Übriges. Dazu brüllt Frontmann Paul Hate ziemlich frei von jedem Charisma. Mit seinen Texten steckt er dabei knöcheltief im Klischeesumpf. Songtitel wie "Bloody Violence", "The Harder We Come" oder "Suck My Dick" sprechen da Bände. Die Jungs scheinen es damit tatsächlich Ernst zu meinen. Das Geld für die Platte kann man sich also getrost sparen und vielleicht in ein veganes Eis investieren. Hat man garantiert mehr davon. (rg)




