Thunderstone - Evolution 4.0
Die fleissigen Finnen legen hier mit "Evolution 4.0" tatsächlich ihr viertes Album seit dem Debut 2002 vor. Der Opener "Evolution" erinnert streckenweise gerne mal an Priests "Painkiller", aber das ist szeneintern ja wohl eh die Referenz schlechthin... Sogar etwas düsterer und härter als die Vorgänger gehen sie vor, auch die Eingängigkeit bleibt nicht auf der Strecke ein Fan von Kastratengesang und Keyboardsoli wird ich aber wohl nie werden und somit kann ich hier auch nicht uneingeschränkt loben. Es fällt schwer dezidiert auf einzelne Songs einzugehen, weil die Promo die Songs, wie derzeit fast üblich, in 99 Tracks teilt, das Label aber versäumt hat eine entsprechende Trackauflistung mitzureichen, auf dem beiliegenden Info sind nur 11 Songs gelistet - ja danke auch! Ein starkes Album, das zwar ein bekanntes Schema nur unwesentlich variiert, aus den bekannten Ingredienzien aber ein ansprechendes Werk geschmiedet hat, das Genrefans beseelt lächeln lassen wird und das sie dann zufrieden in ihr CD-Regal neben Stratovarius, Primal Fear und meinetwegen Sonata Arctica stellen werden. (tj)




